Endlich Ferien! Kein Wecker, keine Hausaufgaben und keine Termine am Nachmittag, dafür jede Menge freie Zeit.
Zumindest klingt das in der Theorie erst einmal wunderbar.
Denn spätestens nach ein paar Ferientagen kommt in vielen Familien irgendwann die Frage:
Während draußen der Regen gegen die Fensterscheiben prasselt oder der nächste Ausflug gerade nicht infrage kommt, wird aus der ersehnten freien Zeit manchmal schneller Langeweile, als Eltern lieb ist.
Dabei müssen schöne Herbstferien mit Kindern weder teuer noch bis ins Detail geplant sein.
Es sind oft gerade die einfachen Dinge, an die sich Kinder später erinnern, zum Beispiel durch raschelndes Laub laufen, im Wohnzimmer eine Höhle bauen, gemeinsam etwas backen oder mit der Taschenlampe durch die Dunkelheit ziehen.
In diesem Artikel findest du 15 abwechslungsreiche Ideen für die Herbstferien mit Kindern, die sich für draußen und drinnen, für Sonnentage und Regenwetter eignen.
Viele dieser Aktivitäten fördern dabei ganz nebenbei Fähigkeiten wie Konzentration, Feinmotorik, Kreativität oder Selbstständigkeit, ohne dass daraus ein zusätzliches Lernprogramm werden muss.
Müssen Ferien eigentlich sinnvoll sein?
Vielleicht kennst du den Gedanken, dass die Ferien möglichst schön, abwechslungsreich und irgendwie auch „sinnvoll“ sein sollten.
Doch Kinder brauchen nicht jeden Tag ein besonderes Programm, denn Ferien dürfen auch langsam und entspannt sein.
Kinder dürfen sich langweilen, herumtrödeln, spielen oder einen ganzen Vormittag im Schlafanzug verbringen, denn gerade in solchen freien Momenten entstehen manchmal die besten Ideen.
Gleichzeitig tut es gut, ein paar unkomplizierte Beschäftigungsideen im Hinterkopf zu haben, ohne daraus ein Ferienprogramm zu machen, das abgearbeitet werden muss.
Diese Sammlung ist deshalb vor allem für die Momente gedacht, in denen dein Kind fragt:
Genau dann können die folgenden Ideen Inspiration geben, ohne daraus eine feste To-do-Liste zu machen.
1. Herbst-Schatzsuche in der Natur
Ein Spaziergang wird für Kinder sofort spannender, wenn daraus eine kleine Mission wird.
Überlegt euch vor dem Losgehen Dinge, die ihr draußen entdecken möchtet.
Zum Beispiel:
- ein rotes Blatt
- eine Kastanie
- etwas besonders Weiches
- einen außergewöhnlichen Stein
- drei verschiedene Blattformen
- etwas, das gut riecht
- einen besonders langen Stock
- etwas Winziges
- etwas Rundes
Ältere Kinder können die Liste selbst zusammenstellen oder während des Spaziergangs Fotos von ihren Fundstücken machen.
Aufmerksamkeit, visuelle Wahrnehmung, Konzentration und genaues Beobachten.
KI-generiertes Bild
2. Herbst-Bingo spielen
Aus der Schatzsuche lässt sich ganz einfach ein Herbst-Bingo machen.
Male oder schreibe verschiedene Dinge auf ein Blatt, die dein Kind draußen entdecken kann.
- buntes Blatt
- Kastanie
- Schnecke
- Pilz
- Feder
- Baumstumpf
- Spinnennetz
- Pfütze
- besonderer Stein
Wer eine Sache entdeckt, darf das entsprechende Feld abhaken.
Besonders schön ist diese Idee für Kinder, die bei einem normalen Spaziergang schnell fragen, wann man endlich wieder zu Hause ist.
Plötzlich geht es nicht mehr darum, noch eine Runde zu laufen, sondern darum, etwas Spannendes zu entdecken.
3. Eine Familien-Foto-Challenge starten
Viele Kinder fotografieren gerne, und daraus lässt sich ganz einfach ein kleines Ferienprojekt machen.
Stellt euch gemeinsam zehn Fotoaufgaben zusammen.
Fotografiere zum Beispiel …
- etwas Gelbes
- etwas Winziges
- etwas Lustiges
- etwas, das aussieht wie ein Gesicht
- etwas besonders Altes
- einen schönen Schatten
- drei verschiedene Blätter
- etwas, das du noch nie gesehen hast
- deinen liebsten Herbstmoment
- etwas, das dich überrascht
Am Abend könnt ihr eure Bilder gemeinsam anschauen und vielleicht entsteht daraus sogar ein kleines Herbstferien-Fotobuch.
4. Ein Natur-Mandala legen
Blätter, Kastanien, Zweige, Eicheln, Steine oder kleine Zapfen sind wunderbare Materialien für ein Natur-Mandala.
Sucht zunächst gemeinsam verschiedene Naturmaterialien und legt sie anschließend auf dem Boden zu einem Muster.
Es gibt dabei keine richtige oder falsche Lösung, denn ihr könnt symmetrische Kreise legen, Formen entstehen lassen oder einfach ausprobieren.
- Feinmotorik
- visuelle Wahrnehmung
- Planung
- Konzentration
- Kreativität
5. Eine riesige Deckenhöhle bauen
Diese Idee funktioniert besonders gut an einem grauen Regentag.
Stühle, Decken, Kissen, Wäscheklammern und eine Lichterkette reichen oft schon aus, um das Wohnzimmer in einen gemütlichen Rückzugsort zu verwandeln.
Vielleicht darf die Höhle sogar einen ganzen Tag stehen bleiben und mit ein paar zusätzlichen Dingen besonders gemütlich werden.
- Taschenlampen
- Bücher
- ein Hörspiel
- Kuscheldecken
- kleine Snacks
Für jüngere Kinder kann daraus eine Räuberhöhle, ein Forschercamp oder eine geheime Bibliothek werden, während ältere Kinder vielleicht eine richtig gemütliche Chill-Ecke daraus machen.
6. Eine Familien-Olympiade veranstalten
Bewegung muss im Herbst nicht immer draußen stattfinden, denn mit wenigen Dingen könnt ihr zu Hause eine kleine Familien-Olympiade aufbauen.
Socken-Zielwurf
Gerollte Socken müssen in unterschiedlich weit entfernte Körbe geworfen werden.
Kissen-Parcours
Kissen werden als Inseln auf dem Boden verteilt, wobei der Boden möglichst nicht berührt werden darf.
Becherstapeln
Beim Becherstapeln könnt ihr ausprobieren, wer besonders hoch oder besonders schnell bauen kann.
Einbein-Challenge
Bei dieser Aufgabe könnt ihr testen, wie lange ihr auf einem Bein stehen und dabei das Gleichgewicht halten könnt.
Luftballon-Spiel
Beim Luftballon-Spiel besteht die Aufgabe darin, den Ballon möglichst lange in der Luft zu halten, ohne dass er den Boden berührt.
Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, wer der Beste ist, denn viel lustiger wird es, wenn jeder neue Disziplinen erfinden darf.
7. Das Herbst-Labor eröffnen
Kinder lieben Experimente, besonders dann, wenn sie selbst ausprobieren dürfen.
Ein besonders einfaches Experiment funktioniert mit gesammelten Naturmaterialien und einer großen Schüssel Wasser.
Jetzt könnt ihr gemeinsam herausfinden:
Bevor ihr etwas ins Wasser legt, darf jeder eine Vermutung abgeben und überlegen, was wohl mit Kastanie, Blatt, Stein oder Zapfen passieren wird.
Dabei lernen Kinder etwas, ohne dass jemand ankündigt, dass jetzt gelernt wird.
Sie beobachten, vermuten, probieren aus und korrigieren ihre Annahmen, und genau so entsteht echtes Entdecken.
8. Eine verrückte Herbstgeschichte erfinden
Geschichten erfinden macht noch mehr Spaß, wenn ein bisschen Zufall im Spiel ist.
Schreibt verschiedene Begriffe auf kleine Zettel.
- Kastanie
- Gespenst
- Regenstiefel
- Eichhörnchen
- Kürbis
- Schule
- Zaubertrank
- Taschenlampe
- Drache
Nun zieht dein Kind drei oder vier Begriffe, die alle in der Geschichte vorkommen müssen.
Jüngere Kinder können ihre Geschichte erzählen, während ältere Kinder sie aufschreiben oder daraus sogar einen kleinen Comic gestalten können.
Auf diese Weise entstehen oft herrlich verrückte und überraschende Geschichten.
9. Einen Drachen steigen lassen
Wind gehört zum Herbst und lässt sich wunderbar für einen gemeinsamen Drachenflug nutzen.
Eine freie Fläche, etwas Wind und ein Drachen reichen dafür völlig aus.
Besonders spannend wird es, wenn ihr vorher gemeinsam beobachtet:
- Aus welcher Richtung kommt der Wind?
- Wann steigt der Drachen besonders gut?
- Was passiert, wenn man die Schnur lockerlässt?
Kinder sammeln dabei Erfahrungen mit Bewegung, Kraft und Naturgesetzen, ohne dass daraus eine Unterrichtsstunde werden muss.
Wenn der Drachen schließlich hoch am Himmel steht, ist die Freude meist sowieso größer als jede Erklärung.
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10. Herbstkunst aus Naturmaterialien gestalten
Der Herbst liefert Bastelmaterial praktisch frei Haus, denn Kastanien, Blätter, Zweige oder kleine Zapfen lassen sich wunderbar verwenden.
Ihr könnt zum Beispiel:
- Blätter bedrucken
- Tiere aus Kastanien gestalten
- Blättergesichter legen
- kleine Herbstbilder kleben
- Windlichter gestalten
- Zweige bemalen
- Naturmaterialien sortieren und Muster legen
Es muss nichts perfekt aussehen, denn Kinder profitieren viel mehr davon, wenn sie selbst ausprobieren und eigene Ideen entwickeln dürfen.
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11. Gemeinsam backen, aber das Kind übernimmt
Backen ist eine wunderbare Ferienbeschäftigung, und mit einer kleinen Veränderung kann dein Kind dabei besonders viel selbst übernehmen.
Natürlich richtet sich das danach, was dein Kind seinem Alter entsprechend schon selbstständig schaffen kann.
Es kann beispielsweise:
- das Rezept lesen
- Zutaten zusammensuchen
- Mengen abwiegen
- Eier zählen
- Arbeitsschritte planen
- den Timer stellen
- den Tisch vorbereiten
Du bist dabei vor allem zur Unterstützung da, auch wenn die Aktion wahrscheinlich etwas länger dauert und vielleicht ein wenig Mehl auf dem Boden landet.
Genau darin steckt aber ein großer Teil des Wertes dieser gemeinsamen Aktivität.
Lesen, Mengenverständnis, Planung, Reihenfolgen und Selbstständigkeit.
Am Ende gibt es außerdem etwas Leckeres zu essen, sodass Lernen kaum genussvoller sein könnte.
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12. Einen Ferientag vom Kind planen lassen
Diese Idee eignet sich besonders gut für etwas ältere Grundschulkinder.
Du kannst deinem Kind zum Beispiel sagen:
Natürlich gibt es vorher einen passenden Rahmen, damit die Aufgabe überschaubar bleibt.
- ein bestimmtes Budget
- eine feste Uhrzeit
- eine Entfernung, die ihr zurücklegen könnt
- Dinge, die an diesem Tag bereits feststehen
Dann darf dein Kind überlegen:
- Was wollen wir machen?
- Was brauchen wir dafür?
- Wann müssen wir los?
- Was essen wir?
- Wie kommen wir hin?
Du wirst wahrscheinlich überrascht sein, wie ernst Kinder diese Aufgabe nehmen und wie selbstverständlich dabei Planen, Rechnen und Organisieren plötzlich gebraucht werden.
13. Eine Taschenlampenwanderung machen
Im Herbst wird es früher dunkel, und genau das lässt sich wunderbar für ein kleines Abenteuer nutzen.
Schnappt euch Taschenlampen und geht nach Einbruch der Dunkelheit noch einmal nach draußen.
Eine Strecke, die dein Kind tagsüber genau kennt, wirkt plötzlich völlig anders, weil Geräusche stärker wahrgenommen werden, Schatten geheimnisvoll aussehen und vertraute Wege sich neu anfühlen.
Für viele Kinder wird gerade diese einfache Aktivität zu einem echten Ferienhighlight.
14. Einen Spieleabend mit neuen Regeln veranstalten
Sucht euch ein bekanntes Familien- oder Kartenspiel aus und lasst anschließend jeden eine zusätzliche Regel erfinden.
Zum Beispiel:
- Wer eine bestimmte Zahl würfelt, muss einmal um den Tisch laufen.
- Wer eine bestimmte Karte zieht, darf eine lustige Aufgabe stellen.
- Für eine vorher festgelegte Situation gibt es eine geheime Joker-Regel.
Natürlich sollten die Regeln nicht so kompliziert werden, dass niemand mehr durchblickt.
Gerade das Erfinden neuer Spielregeln ist spannend, weil Kinder überlegen müssen, ob eine Regel verständlich und fair ist und wie sie das Spiel verändert.
Das fordert Kreativität und flexibles Denken und sorgt meistens für ziemlich viel Gelächter.
15. Einen „Wir haben heute nichts vor“-Tag einlegen
Diese Idee klingt zunächst vielleicht etwas ungewöhnlich, kann aber zwischen all den Aktivitäten besonders wohltuend sein.
An diesem Tag plant ihr bewusst keinen Ausflug, kein Bastelprojekt und kein besonderes Programm.
Vielleicht entstehen gerade dann die besten Ideen, denn Langeweile ist nicht automatisch etwas Schlechtes.
Wenn Kinder nicht sofort beschäftigt werden, müssen sie selbst überlegen, was sie machen könnten.
Dabei entstehen Eigeninitiative und manchmal Spiele, auf die Erwachsene niemals gekommen wären.
Deshalb darf die Antwort auf die Frage „Was machen wir heute?“ manchmal ganz entspannt lauten: „Heute schauen wir einfach, was uns einfällt.“
Herbstferien mit Kindern können so also auch zu hause perfekt werden.
Vielleicht ist das Wichtigste an den Ferien gar nicht, wie viel ihr unternehmt.
Kinder brauchen nicht jeden Tag einen besonderen Ausflug und auch kein umfangreiches Ferien-Lernprogramm.
Was sie vielmehr brauchen, ist Zeit zum Spielen, Ausprobieren, Bewegen, für gemeinsame Momente und manchmal auch einfach Zeit für sich.
Viele Fähigkeiten, die Kinder für die Schule brauchen, entwickeln sich ohnehin mitten im Alltag.
Wenn ein Kind einen Kuchen backt, eine Höhle konstruiert, einen Ferientag plant, eine Geschichte erfindet oder einen Wald erforscht, passiert unglaublich viel.
Dabei fühlt es sich nicht nach Lernen an, und genau das darf in den Ferien so sein.
20 kleine Herbstmomente für zwischendurch
Nicht jeder Ferientag braucht eine große Aktivität, denn manchmal reichen zehn Minuten, eine kleine Idee und ein bisschen Neugier.
Diese Mini-Challenge ergänzt die 15 großen Ferienideen und eignet sich besonders gut für kleine spontane Momente zwischendurch.
- ☐ drei verschiedene Apfelsorten probieren und einen Favoriten küren
- ☐ das schönste Herbstblatt finden und zwischen zwei Buchseiten pressen
- ☐ fünf Minuten draußen ganz still sein und zählen, wie viele Geräusche ihr hört
- ☐ einen warmen Kakao oder Tee draußen trinken
- ☐ Blätter von Gelb bis Dunkelrot nach Farben sortieren
- ☐ Wolken beobachten und Figuren darin entdecken
- ☐ morgens einmal besonders lange im Schlafanzug frühstücken
- ☐ gemeinsam eine Herbst-Playlist zusammenstellen
- ☐ verschiedene Herbstgerüche erraten, zum Beispiel Zimt, Apfel oder Orange
- ☐ einen besonders knorrigen oder ungewöhnlichen Baum entdecken
- ☐ in der Bücherei ein Buch auswählen, das ihr noch nicht kennt
- ☐ jemandem eine echte Postkarte oder einen kleinen Brief schreiben
- ☐ ein Picknick auf dem Wohnzimmerboden machen
- ☐ einen kleinen Regenschauer vom Fenster aus beobachten und einfach zuhören
- ☐ eine besonders schöne Feder, einen Stein oder ein Blatt als „Fund des Tages“ auswählen
- ☐ gemeinsam eine neue Herbstsuppe ausprobieren
- ☐ abends zehn Minuten früher das Licht dimmen und es euch richtig gemütlich machen
- ☐ einen bekannten Weg einmal in die andere Richtung gehen
- ☐ jeder nennt drei Dinge, die an diesem Ferientag schön waren
- ☐ spontan eine Sache machen, die eigentlich gar nicht geplant war
Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Kästchen abzuhaken.
Vielleicht schafft ihr drei Punkte, vielleicht zwölf, oder aus einer kleinen Idee entsteht plötzlich etwas ganz anderes.
Gerade solche ungeplanten Momente machen Ferien oft besonders.
Häufige Fragen zu Herbstferien mit Kindern
Was kann man in den Herbstferien mit Kindern machen?
Im Herbst eignen sich besonders Aktivitäten, die sich flexibel an das Wetter anpassen lassen. Spaziergänge mit Schatzsuche, Herbst-Bingo, Drachensteigen, Basteln mit Naturmaterialien, gemeinsames Backen, Deckenhöhlen oder kleine Bewegungsspiele funktionieren mit wenig Vorbereitung.
Was kann man mit Kindern bei schlechtem Wetter machen?
Für Regentage eignen sich beispielsweise eine Familien-Olympiade im Wohnzimmer, gemeinsames Backen, ein Spieleabend, Geschichten erfinden, Basteln, eine Deckenhöhle oder kleine Experimente. Auch ein Spaziergang im Regen kann mit Regenkleidung und Pfützen plötzlich zum Abenteuer werden.
Wie beschäftige ich Kinder in den Ferien ohne Bildschirm?
Kinder brauchen nicht ständig vorgegebene Beschäftigung. Hilfreich kann eine kleine Ideensammlung sein, aus der dein Kind selbst wählen darf. Basteln, Bauen, Bewegung, Gesellschaftsspiele, Backen, Natur entdecken oder Rollenspiele bieten viele Möglichkeiten. Auch Langeweile darf zwischendurch dazugehören.
Müssen Kinder in den Ferien für die Schule lernen?
Ferien dürfen vor allem Ferien sein. Kinder lernen ohnehin ständig beim Spielen, Planen, Lesen, Bauen, Bewegen, Kochen oder Entdecken. Solche Alltagserfahrungen stärken viele Fähigkeiten, ohne dass daraus zusätzliche Schulaufgaben entstehen müssen.
Das Wichtigste zum Schluss
Du musst keine perfekten Herbstferien organisieren und brauchst weder eine lange Liste mit Ausflugszielen noch ein tägliches Beschäftigungsprogramm.
Ein paar einfache Ideen reichen völlig aus, denn manchmal entsteht aus einer Kastanie eine Stunde Spiel, aus einem Spaziergang wird eine Schatzsuche und aus einem langweiligen Regentag wird plötzlich der Tag, an dem im Wohnzimmer die größte Höhle aller Zeiten gebaut wurde.







